PRAXISKLINIK ORTHOPÄDIE FRANZISKUSHOSPITAL, Aachen, PKO.AC, praxisklinikorthopaedie.de

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Konservative Orthopädie

Arzt: Marcus Wainwright

Liebe Patientinnen, Liebe Patienten!

Die konservative Orthopädie umfasst die Diagnose, die Therapie und die Prävention von Erkrankungen und Verletzungen im Bereich des gesamten Bewegungsapparates einschließlich der Wirbelsäule. Zusätzlich fällt die Betreuung von postoperativen Zuständen in den Aufgabenbereich des konservativ tätigen Orthopäden falls die Nachbehandlung nicht durch den Operateur selbst oder den Hausarzt erfolgen kann.

Nach einer ausführlichen Erhebung Ihrer sogenannten Anamnese (Beschwerdeart und -verlauf/Unfallhergang, Vorbefunde, Vorbehandlungen) und der genauen körperlichen Untersuchung kann in den meisten Fällen bereits eine sichere Diagnose oder zumindest eine Verdachtsdiagnose gestellt werden. Falls notwendig können schon am Tag der Erstvorstellung Vorort mittels Ultraschalles und/oder Röntgen weitere diagnostische Schritte vorgenommen und besprochen werden. Muss eine Verdachtsdiagnose durch weitere Untersuchungen- z.B. über ein schnittbildgebendes Verfahren (CT/MRT) oder in einem anderen Fachgebiet (Rheumatologie, Gefäßchirurgie, Neurologie usw.) - gesichert werden erfolgt die Überweisung an entsprechende Stelle und so schnell wie möglich die anschließende Befundbesprechung mit Ihnen.

Ist die Ursache der Beschwerden gefunden und die Notwendigkeit einer operativen Behandlung ausgeschlossen wird mit der konservativen Behandlung begonnen. Hierzu stehen Ihnen eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung. Diese werden dann individuell in einem Behandlungskonzept auf Sie zugeschnitten. Nicht nur die Erkrankung oder die Verletzung allein ist nämlich ausschlaggebend, sondern auch z.B. der Schweregrad der Erkrankung, das Alter der Patient*innen, der individuelle Anspruch an den Bewegungsapparat und das Vorhandensein von eventuellen Begleiterkrankungen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Sehr viele Schmerzzustände im Bereich der Orthopädie spiegeln aber auch die chronischen Fehl- und Überbelastungen des Körpers in einer heute nicht mehr „artgerechten“ Lebensumgebung wider. Der Bewegungsapparat und insbesondere die Wirbelsäule ist von morgens bis abends zum Teil hohe Belastungen ausgesetzt. Häufig einseitig, übermäßig und nicht auf alle Körperregionen gleichmäßig verteilt. Wir „benutzen“ ihn in allen möglichen Lebenssituationen (Beruf, Haushalt einseitige sportliche Betätigung), die „Pflege“ des Körpers (z.B. Entspannung, Gymnastik, Ausdauertraining, allgemeine Körperkräftigung) kommt dabei in einem stressigen Alltag oft zu kurz. Dies ist zum Beispiel der Hauptgrund, warum Wirbelsäulenbeschwerden überdurchschnittlich häufig Anlass für die Einnahme von Schmerzmitteln, hohe Anzahl von Krankheitstagen, eine Erwerbsminderung oder Frühberentung ist. Neben der Ausschöpfung der möglichen medizinischen Therapieoptionen wird man besonders erfolgreich sein, wenn auch eine Berücksichtigung und Beeinflussung der Ursachen im täglichen Leben möglich ist. Ein Ignorieren dieser Ursachen führt dagegen zur Chronifizierung.

Unsere Konservative orthopädische Therapie:

  • Chirotherapie/manuelle Medizin (Richten/Justieren von blockierten Wirbel- und Extremitätengelenken)    
  • Oral medikamentöse Therapie, Infusionsbehandlungen (intravenös)
  • Heilmittelversorgung (z.B. Krankengymnastik, Ergotherapie)
  • Hilfsmittelversorgung (z.B. Bandagen, orthopädische Schuheinlagen)
  • Stoßwellentherapie (ESWT) radiär, fokussiert
  • Wirbelsäulen-Streckbehandlung kombiniert mit Tiefenwärme mittels Mikrowelle
  • Kinesiotaping (Tapeverbände zur Beeinflussung von Muskeln, Sehnen, Bändern, Nerven und  Gefäßen)
  • Rehamaßnahmen
  • Präventionsmaßnahmen
  • Sportorthopädische Behandlung und Beratung
  • Ultraschall- oder röntgenkontrollierte Injektionsbehandlungen („Spritzen“)an der Wirbelsäule und den Extremitäten (Gelenke, Sehnen, Bänder, Muskeln, Nerven, Triggerpunkte), je nach Indikation und Wunsch des Patienten zum Beispiel:
    • mit Kortison, meist in Kombination mit einem Lokalanästhetikum und einem homöopathischen Medikament (zur Reduktion der Kortison Dosis)
    • mit PRP (Plättchenreiches Plasma gewonnen aus dem Eigenblut des Patienten)
    • Hyaluronsäure

Lassen Sie uns gemeinsam den Grund Ihrer Beschwerden herausfinden, Ihre Schmerzen schnell und effektiv behandeln und in der Zukunft erfolgreich vermeiden.

Ihr Marcus Wainwright